Stellungnahmen 2018

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Positionspapier zu Zukunftsthemen in der medizinischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen in Deutschland unter dem Dach der DAKJ

Autoren: DGKJP/BVKJ/DGKJ/ DGSPJ/BAG/BKJPP

Kinder haben ein Recht, von Kinderspezialisten behandelt zu werden

Kinder haben ein Recht auf Versorgung durch Spezialisten, die in den Besonderheiten ihrer Erkrankungen gut ausgebildet und erfahren sind. Dies betrifft somatische, psychosomatische und psychische Erkrankungen. Kinder und Jugendliche bedürfen in vielerlei Hinsicht einer besonderen Expertise:

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Empfehlungen der kinder- und jugendpsychiatrischen Fachgesellschaft und der Fachverbände zu

Weiterbildung in Teilzeit

erarbeitet durch die gemeinsame Kommission Aus-, Weiter- und Fortbildung (AWF-Kommission, Stand 09/18)

Präambel

Eine Weiterbildung in Teilzeit sollte jedem Arzt/jeder Ärztin in Weiterbildung (AiW) offen stehen. Die Vereinbarkeit von Weiterbildung und Familie ist den kinder- und jugendpsychiatrischen Verbänden ein wichtiges Anliegen. Die Verbände unterstützen explizit eine Weiterbildung in Teilzeit. Diese sollte zur Sicherung der Weiterbildungsqualität und unter Berücksichtigung der betrieblichen Erfordernisse Minimalstandards erfüllen, die in den nachfolgenden Empfehlungen beschrieben sind. Vorangestellt wird der rechtliche Rahmen.

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Stellungnahme zum Gesetzentwurf der Bundesregierung

Entwurf eines Gesetzes für schnellere Termine und bessere Versorgung (Terminservice- und Versorgungsgesetz – TSVG)

Das Bundeskabinett hat am 26.09.2018 den Regierungsentwurf zu einem Gesetz für schnellere Termine und bessere Versorgung (Terminservice- und Versorgungsgesetz) beschlossen. Die DGKJP nimmt zum Regierungsentwurf in der gebotenen Kürze wie folgt Stellung:

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Stellungnahme der DGKJP zum Film „Elternschule“,

einem Dokumentarfilm von Jörg Adolph & Ralf Bücheler

Autoren: Tobias Banaschewski Hans-Henning Flechtner, Christine M. Freitag, Michael Kölch, Kerstin Konrad, Marcel Romanos, Renate Schepker, Mareike Alscher, Sunke Himpel

Der Film „Elternschule“, der seit dem 11.10.2018 in den deutschen Kinos ausgestrahlt wird, spaltet die Gemüter – von „Kinder-KZ“ bis zu „ein Muss, für jeden, der selbst Kinder hat“ – reicht die Spannbreite der Rezensionen. Dargestellt wird in diesem Film die Behandlung von Kleinkindern mit Verhaltensauffälligkeiten in einer Abteilung für „Pädiatrische Psychosomatik“.

Wie in dem Film dargestellt, ist es aus Sicht der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP) zutreffend, dass psychische Störungen im Säuglings- und Kleinkindalter häufig sind und mit einem hohen Leid für die betroffenen Familien einhergehen. Sie sollten deshalb unbedingt von Fachleuten behandelt werden, in schweren Fällen ist dies auch in einem stationären Setting erforderlich.

Aus Sicht der DGKJP gibt es bei der Diagnostik und Behandlung von Kindern mit psychischen Störungen und schweren Verhaltensauffälligkeiten jedoch eine Reihe von Besonderheiten zu beachten, die in dem o.g. Dokumentarfilm nicht ausreichend dargestellt werden: