Stellungnahmen 2014

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Gemeinsame Stellungnahme zu Freiheitsentziehenden Maßnahmen

Autoren: Michael Kölch, Veit Roessner, Hubertus Adam

Ausgangslage

Die Begrenzung der Freiheit einer Person, unabhängig vom Alter, stellt einen erheblichen Eingriff in die Rechte eines Menschen dar. In der jüngsten Vergangenheit sind freiheitsentziehende Maßnahmen in Krankenhäusern und in Einrichtungen der Jugendhilfe öffentlich diskutiert worden. In psychiatrischen Kliniken ging es dabei um die Behandlung psychisch Kranker gegen ihren Willen im Rahmen der Unterbringungsgesetze der Länder, in Einrichtungen der Jugendhilfe um geschlossene Unterbringung.

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PEPP: Ausführungen zum Modellparagraphen vom 25.06.2014

Zur Berücksichtigung des Fachs Kinder- und Jugendpsychiatrie bei innovativen Versorgungsmodellen

I.    Ausgangssituation

Obwohl im § 64 b SGB V die „besondere Berücksichtigung der Kinder- und Jugendpsychiatrie“ explizit gefordert wird, sind bisher – mit zwei Ausnahmen, auf die später eingegangen wird – keine innovativen Versorgungsmodelle entstanden. Die Ursachen hierfür sind zu analysieren und Konsequenzen zu ziehen. Die drei Fachverbände des Fachs erläutern im vorliegenden Papier die notwendigen Konsequenzen.

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Gemeinsame Stellungnahme der DGKJP und der Konferenz der Lehrstuhlinhaber für Kinder- und Jugendpsychiatrie/-psychotherapie zur Zukunft der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie im Rahmen der Reform des Psychotherapeutengesetzes

Der Koalitionsvertrag der Regierung sieht im Gesundheitsbereich unter anderem eine Neuordnung des Psychotherapeutengesetzes (PsychThG) vor. Seither mehren sich unterschiedliche Konzeptvorschläge in Bezug auf eine mögliche „Direktausbildung“. Gleichzeitig fürchten Ausbildungsstätten für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie den Wegfall einer spezifischen Ausbildung.

Vor diesem Hintergrund haben der Vorstand der DGKJP und die Konferenz der Fachvertreter für Kinder- und Jugendpsychiatrie und –psychotherapie das Thema im Rahmen des letzten Fachvertretertreffens Ende Juni ausführlich diskutiert. Es herrscht Einigkeit, dass die psychotherapeutische Behandlung von Kindern und Jugendlichen weiterhin „Kinderspezialisten“ vorbehalten bleiben muss. Genauso besteht Konsens, dass die Anforderungen an die Ausbildung zum Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten gleichwertig zu denen zum Erwachsenenpsychotherapeuten sein müssen.

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Stellungnahme zur Überarbeitung der Kinderrichtlinien

Stellungnahme der DGKJP zur Überarbeitung der Richtlinien über die Früherkennung von Krankheiten bei Kindern bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres (Kinderrichtlinien)

Die DGKJP begrüßt die stärkere Berücksichtigung der emotionalen und psychosozialen Entwicklungsbesonderheiten von Kindern im vorliegenden Entwurf der Kinderrichtlinien. Insbesondere begrüßen wir die Möglichkeit zu einer Stellungnahme. Wir Ärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie fordern seit Jahren eine Berücksichtigung psychischer und sozialer Entwicklungsdimensionen und Risikofaktoren für psychische Erkrankungen in den Vorsorgeuntersuchungen.