Stellungnahmen und Positionspapiere 2015

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Zusammenarbeit der Kinder- und Jugendpsychiatrie/ -psychotherapie mit der Kinder- und Jugendhilfe

I. Ausgangslage:

Das Fachgebiet der Kinder- und Jugendpsychiatrie/ -psychotherapie (KJPP) ist ein medizinisches Fach  an der Schnittstelle  zu anderen Professionen, mit denen es innerhalb der Kliniken und Praxen, aber auch außerhalb dieser regelmäßig zusammenarbeitet. Neben Schule und Berufsbildung ist vor allem die Kinder- und Jugendhilfe (KJH) ein wichtiger Partner. In den letzten Jahren haben sich einige Veränderungen im Bereich der kinder- und jugendpsychiatrischen Versorgung ergeben. Die Zahl der niedergelassenen Fachärzte ist deutlich angestiegen, derzeit sind 1014 Fachärzte in Praxen tätig (KBV, persönliche Mitteilung, Stand Jan. 2015). Niedergelassene Fachärzte können im Rahmen der Sozialpsychiatrievereinbarung (SPV) eine umfassende, multiprofessionelle Behandlung der Patienten anbieten. In Deutschland bestehen zum Jahresanfang 2015 ca. 720 SPV-Praxen (Hagen, 2015). Im klinischen Bereich  fand einerseits ein Abbau der Bettenkapazitäten, andererseits ein Aufbau von tagesklinischen, meist wohnortnahen Versorgungsangeboten, sowie die Gründung von wohnortnahen Institutsambulanzen statt. Insgesamt  gibt es knapp 6.000 stationäre bzw. teilstationäre Behandlungsplätze in Deutschland. Bei einem Anstieg der Fallzahlen in den Kliniken um ca. 270% seit den 90iger Jahren des letzten Jahrhunderts sank gleichzeitig die durchschnittliche Verweildauer der stationär behandelten Patienten drastisch, nämlich   von 1991 bis 2011 um 70%, d.h. von ca. 126 Tagen auf ca. 38 Tage. Die Auslastungsquote der Kliniken ist zudem deutlich gestiegen.

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Stellungnahme zum Transparency Paper

Stellungnahme der DGKJP zum Appell von Transparency International, MEZIS und Neurology First an die medizinischen wissenschaftlichen Fachgesellschaften in Deutschland zum Umgang mit Interessenkonflikten

Mit Datum vom 08.05.2015 haben die Organisationen MEZIS, Neurology First und Transparency International eine Initiative gestartet, mit der sie an die medizinischen wissenschaftlichen Fachgesellschaften appellieren, ihren Umgang mit Interessenkonflikten transparenter zu gestalten.

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Stellungnahme im Rahmen der Evaluation des Bundeskinderschutzgesetzes

Autor: Jörg M. Fegert

1. Einleitung

Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie hat die Einführung des BKiSchG nachdrücklich begrüßt. Der derzeitige Präsident der Fachgesellschaft und Verfasser dieser Stellungnahme hat im Vorfeld der Einführung an zahlreichen Anhörungen und Arbeitsgruppen mitgewirkt und dabei leider immer wieder feststellen müssen, dass das Bundesministerium für Gesundheit und das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend im Vorfeld der Verabschiedung des BKiSchG in der damaligen Legislatur wesentliche Punkte nicht im Konsens klären konnten.

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Stellungnahme zur Direktausbildung in Psychotherapie

Stellungnahme zu den Beschlüssen des 25. Deutschen Psychotherapeutentags und zu einem anstehenden Gesetzgebungsverfahren zur Regelung der basalen Direktausbildung in Psychotherapie

Anlass: Anhörung des BMG zur Ausbildungsreform nicht-ärzlicher Psychotherapeuten