Kommission Jugendhilfe, Arbeit, Soziales und Inklusion

Die Gemeinsame Kommission Jugendhilfe wurde ursprünglich unter dem Namen „Gemeinsame Kommission für Jugendhilfe“ gegründet, und später um die Schwerpunkte „Arbeit und Soziales“ erweitert.

Seit Januar 2014 trägt sie den Namen „Gemeinsame Kommission Jugendhilfe, Arbeit, Soziales und Inklusion“. Sie arbeitet eng mit der Kommission „Intelligenzminderung und Inklusion“ zusammen. Die Kommission setzt sich dafür ein, dass die Systeme „Jugendhilfe“ und „Kinder- und Jugendpsychiatrie“ intensiv kooperieren (vgl. auch die Stellungnahme der Kommission zur Kooperation von Kinder- und Jugendpsychiatrie und Jugendhilfe) und dadurch dem fachübergreifenden komplexen Hilfebedarf der Kinder und Jugendlichen Rechnung getragen wird.

In den letzten Jahren hat die Kommission erfolgreich bei der Etablierung von Standards im Hilfeverfahren nach § 35a SGB VIII und an der Umsetzung des Bundeskinderschutzgesetzes mitgearbeitet. Insbesondere wurden hier parlamentarische Stellungnahmen erarbeitet. Außerdem wurde zur Frage der geschlossenen Unterbringung/ Unterbringung mit freiheitsentziehenden Maßnahmen in Jugendhilfeeinrichtungen eine viel beachtete Stellungnahme erarbeitet.

Im Rahmen der Novellierung des SGB VIII hat die Kommission die verschiedenen Vorschläge zu den Änderungen sowohl mit Stellungnahmen als auch im Dialog mit anderen Verbänden und Organisationen und dem Ministerium begleitet. Das Fach Kinder- und Jugendpsychiatrie setzt sich bereits seit einiger Zeit für die Umsetzung der sogenannten „Großen Lösung“ ein, d.h., dass alle Ansprüche für Kinder- und Jugendliche unabhängig davon welche Form der Behinderung vorliegt (körperlich, geistig, seelisch bzw. Mehrfachbehinderungen), im SGB VIII geregelt werden sollen.

Weitere Themen mit denen sich die Kommission Jugendhilfe, Arbeit, Soziales und Inklusion beschäftigt, sind Unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge, Konsiliarvereinbarungen mit stationärem Bereich sowie eine Handreichung zur Verwendung des Teilhabebegriffst, wenn keine körperlichen oder seelischen Beeinträchtigungen vorliegen, aber dennoch eine Teilhabebeeinträchtigung vorliegt.

 

Mitglieder der Kommission Jugendhilfe und Inklusion:

Herr Prof. Michael Kölch, Vorsitz (DGKJP)

Herr Prof. Veit Roessner (DGKJP)

Frau Dr. Susanne Jödicke-Fritz (BKJPP)

Herr Dr. Gundolf Berg (BKJPP)

Herr Dr. Alexander Naumann (BAG)

Herr Prof. Hubertus Adam (BAG)

Herr Dr. Thomas Meysen (Experte)