bg oben

Herzlich willkommen!

Wir begrüßen Sie auf der Fachseite der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie e.V. (DGKJP). Wir möchten speziell Kinder- und Jugendpsychiater auf diesen Seiten über unsere Arbeit informieren sowie aktuelle AWMF-Leitlinien und Stellungnahmen zur Diagnostik und Therapie von psychiatrischen Störungen im Kindes- und Jugendalter vorstellen. Weiter finden Sie einen Veranstaltungskalender zu Fortbildungen und Kongressen sowie wichtige, bundesweite Adressen und Links aus dem Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie.

Ihre DGKJP

Aktuelles

Dienstag, 25. Februar 2020 | Aktuelles

Stellungnahme zum Referentenentwurf eines Gesetzes zum Schutz elektronischer Patientendaten in der Telematikinfrastruktur

Patientendaten-Schutzgesetz PDSG

Der Regelungsentwurf berührt die dringende Notwendigkeit, die Einflussnahme von Patientinnen und Patienten auf Art und Inhalte der Speicherung ihrer persönlichen Gesundheitsdaten sicherzustellen (Patientensouveränität) und die Weiterentwicklung einer elektronischen Patientenakte zur Verbesserung der Kommunikation aller Akteure im Gesundheitswesen. Insofern begrüßt die DGKJP das Gesetzesvorhaben ausdrücklich.

Donnerstag, 20. Februar 2020 | Aktuelles

Personal stellt Qualität und therapeutische Beziehung sicher

Pressemitteilung zur Personalbemessung in der Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychosomatik und -psychotherapie, 20.02.2020

Die DGKJP und die BAG KJPP setzten sich für die Entwicklung eines modernen Modells der Personalbemessung im Rahmen der (teil-)stationären Behandlung von Kindern und Jugendlichen ein. Gemeinsam mit der DGPPN und der DGPM wird ein Modell vorgeschlagen, das vom Patient*innenbedarf ausgeht. Kinder und Jugendliche müssen ihren Bedürfnissen und komplexen Lebenslagen entsprechend in multiprofessionellen Teams behandelt werden.

Freitag, 14. Februar 2020 | Aktuelles

Entwurf eines Gesetzes zum Schutz von Kindern vor geschlechtsverändernden operativen Eingriffen

Stellungnahme der DGKJP zum Referentenentwurf des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz

Generell ist die Intention des Gesetzesvorhabens zu begrüßen, dass Kinder mit unklarer Geschlechtszuordnung bei Geburt keiner „angleichenden“, d.h. „geschlechtszuweisenden“ Operation unterzogen werden dürfen, wir begrüßen auch, dass dieses Vorgehen künftig strafbewehrt sein soll.

Montag, 27. Januar 2020 | Aktuelles

Medienbezogenen Störungen im Kindes- und Jugendalter

Positionspapier der Gemeinsamen Suchtkommission der deutschen kinder- und jugendpsychiatrischen Verbände und wissenschaftlichen Fachgesellschaft (BAG KJPP, BKJPP, DGKJP):

Vor dem Hintergrund steigender Nutzungsintensitäten digitaler Medien bei Kindern und Jugendlichen gewinnen medienbezogene Störungen eine zunehmende Bedeutung für diese Altersgruppe. Das Evidenzpapier der Gemeinsamen Suchtkommission der kinder- und jugendpsychiatrischen Fachgesellschaft und Verbände (DGKJP, BAG KJPP, BKJPP) im Kindes- und Jugendalter beschreibt die Hintergründe dieser neuen Störungsgruppe und leitet Forderungen zur Prävention und Versorgung ab. Im Folgenden werden die zentralen Inhalte und Forderungen zusammengefasst:

Montag, 13. Januar 2020 | Aktuelles

Petition Personalausstattung

Quorum für Petition zur Personalausstattung in der Psychiatrie erreicht!

54.134 zeichneten die Petition für mehr Personal in Psychiatrie und Psychosomatik bundesweit. Nun ist die Politik aufgerufen, sich dem Thema neu zu widmen. Herzlichen Dank an alle, die die Petition unterzeichnet haben.

Der Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen (BApK) hat am 24. September 2019 eine Petition im Bundestag eingereicht, deren Mitzeichnungsfrist am 24. Dezember 2019 endete. Ziel war es, den Gesetzgeber zu bewegen, Maßnahmen für ausreichend Personal und genügend Zeit für eine gute Behandlung von Menschen mit psychischen Erkrankungen zu beschließen. 54.134 zeichneten die Petition bundesweit und unterstrichen die Relevanz des Themas. Damit konnte das erforderliche Quorum erreicht werden. Nun muss das Thema vom Bundestag aufgegriffen und diskutiert werden.

Drucken

Pressemitteilung: Das Leben genommen – betroffen vom Suizid im Kindes- und Jugendalter

am .

Welttag zur seelischen Gesundheit am 10.10.2019 zum Thema „Suizidprävention“

Suizide sind nach Unfällen die zweithäufigste Todesursache bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland, aber die absoluten Zahlen haben sich in den letzten Jahren kaum verändert. Die World Federation for Mental Health verweist auf die unterschätze Bedeutung von suizidalem Verhalten unter Kinder und Jugendlichen.

Suizidversuche und vollendete Suizide berühren nicht nur die Betroffenen, sondern auch ihre Familien und ihr soziales Umfeld einschneidend. Die Ursachen für Suizide von Kindern und Jugendlichen sind vielfältig. Medienberichte zum Thema können in Verbindung mit Hinweisen auf Hilfsangebote eine suizidpräventive Wirkung bei Kindern und Jugendlichen entfalten (sog. „Papageno“-Effekt), ihnen aber auch schaden (sog. „Werther-Effekt“). Daher ist ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Thema in der medialen Öffentlichkeit unerlässlich.
Dass dies nicht immer gegeben ist, zeigt die US-amerikanische Serie „Tote Mädchen lügen nicht“ (im englischsprachigen Original „13 Reasons Why“). Sie beschreibt detailliert die belastenden Umstände, denen die jugendliche Protagonistin ausgesetzt ist, bevor sie sich schließlich selbst das Leben nimmt. Aus diesem Grund hatte die DGKJP im Jahr 2017 zusammen mit der DGPPN die Serie problematisiert und Empfehlungen zum Umgang formuliert (http://www.dgkjp.de/stellungnahmen-positionspapiere/stellungnahmen-2017/453-gemeinsame-stellungnahme-tv-serie-tote-maedchen-luegen-nicht-2). Kürzlich erbrachte eine wissenschaftliche Studie den Beleg, dass infolge der Ausstrahlung der Serie sich mehr 10- bis 17-Jährige in den USA das Leben genommen haben. Erst dann hat Netflix auf die anhaltende Kritik reagiert und die Darstellung des Suizids gekürzt und entschärft.
Suizidales Verhalten von Kindern und Jugendlichen ist auch für Menschen, die beruflich mit ihrer Versorgung betraut sind, eine stark fordernde Situation. Stress, Schuldgefühle und Hilflosigkeit sind typische Symptome bei therapeutisch, pflegerisch und pädagogisch tätigem Fachpersonal. Eine deutliche Mehrheit derer, die mit jungen Menschen mit psychischen Störungen arbeiten, hatte bereits mit Suizidversuchen von Patient*innen zu tun (94%) – dies zeigt eine aktuelle Umfrage der DGKJP zum Thema „Suizid bei Kindern und Jugendlichen“, an der 270 Mitglieder teilgenommen haben. Ein Viertel der Befragten (26%) berichtet dabei, mit mehr als 10 Suizidversuchen in den letzten 12 Monaten konfrontiert gewesen zu sein. Vollendete Suizide gehören ebenfalls zum Erfahrungsspektrum der Befragten (56%). Zur fachlichen Unterstützung der Personen, die mit psychisch erkrankten jungen Menschen arbeiten, hat die DGKJP in Zusammenarbeit mit anderen Fachgesellschaften die Leitlinie „Suizidalität im Kindes- und Jugendalter“ erstellt.
Die DGKJP möchte am Welttag für seelische Gesundheit zum Thema „Suizidprävention“ zu suizidalem Verhalten bei Kindern und Jugendlichen aufklären und für die Begleitumstände sensibilisieren.  

DGKJP e.V.
Reinhardtstraße 27B
10177 Berlin
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Download: Pressemitteilung: Das Leben genommen – betroffen vom Suizid im Kindes- und Jugendalter

Achtung! Kinderseele
Stiftung Achtung! Kinderseele

Die Stiftung „Achtung! Kinderseele“ ist eine bundesweite Stiftung, die sich für die psychische Gesundheit von Kindern einsetzt. Sie wurde von der DGKJP gegründet und wird von den beiden anderen kinder- und jugendpsychiatrischen Fachverbänden unterstützt. Mehr unter www.achtung-kinderseele.org

Weiterlesen...
Infos für Eltern
Neurologen und Psychiater im Netz - Ratgeber für Eltern

Wir möchten speziell Eltern bei besonderen Problemen mit ihrem Kind unterstützen. Hierfür hat die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychosomatik (DGKJP e.V.) zusammen mit sieben weiteren psychiatrisch-psychotherapeutischen bzw. neurologischen Fachorganisationen Internetangebot www.kinderpsychiater-im-netz.de ins Leben gerufen.

Weiterlesen...